Kunstverein Gundelfingen e.V. | |
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Programm |
Mittwoch, 13.11.2013, 19:00, Rathaus-Foyer Sonntag, 20.10.2013, 18:00, Kultur- und Vereinhaus, Vörstetter Straße 7 Mittwoch, 9.10.2013, 19:00, Rathaus-Foyer Mittwoch, 29.9.2013, 11:15, Rathaus-Foyer Mittwoch, 4.9.2013, 19:00, Rathaus-Foyer Mittwoch, 17.7.2013, 19:00, Rathaus-Foyer Mittwoch, 12.6.2013, 19:00, Rathaus-Foyer Sonntag, 9.6.2013, 19:00, Rathaus-Foyer. Soirée “The Great American Songbook” Freitag, 24.5., 17:00: Gemeinsamer Besuch der Chagall-Ausstellung Kunsthalle Messmer mit Führung (Anmeldung bei Frau Bach) Dienstag, 7.5., 18:00, Ochsen Gundelfingen: Informelles Treffen Sonntag, 5.5.2013, 18:00, Rathaus-Foyer Mittwoch, 3.4.2013, 19:00, Rathaus-Foyer 13.3.2013, 20:00, Gasthaus Rößle · Mitgliederversammlung Tagesordnung
Sonntag, 10.3.2013, 11:15, Rathaus-Foyer Matinée Walter Vogt, Sprache und Darstellung · Thomas Weithäuser, Saxophon: Vincent van Gogh – eine biographische Collage Walter Vogt präsentiert eine biografische Collage, die er als Ein-Personen-Stück in wechselnden Rollen darstellt. In freier szenischer Gestaltung entsteht so ein Künstlerportrait, das den Menschen hinter den Sonnenblumen erfahrbar macht und das Publikum auch emotional in das Geschehen einbezieht. Begleitet wird die 90-minütige Aufführung durch Saxophon-Improvisationen von Thomas Weithäuser, Leiter der Uni-Big-Band Kaiserslautern. Der Eintritt beträgt 8 €. Mittwoch, 30.1.2013, 19:00, Rathaus-Foyer Sonntag, 20.1.2013, 17:00, Rathaus-Foyer Konzert Sonntag 11.11.2012, 11:15 Kultur- und Vereinshaus
Leider erkrankte die Harfenistin plötzlich, doch es gelang Pamina Blum (Flöte) kurzfristig (am Abend vorher) den Cembalisten Thomas Ragossnig zu gewinnen. So hatte diese Matinée ein anderes Programm, war dennoch wunderschön. Mittwoch 7.11.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage Mittwoch 10.10.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage Sonntag 23.9.2012, 11:15, Rathaus-Foyer Matinée. Gestern war heute noch morgen... Lyrik vom Älterwerden. Ulrike Bach, Ronald Holzmann, Nik Schurmann: Gedichte; Jan Ullmann: Klavier. Bericht Badische Zeitung Mittwoch 12.9.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Jürgen Burkhart: Malerei + Objekte. Ausstellung bis 5.10.2012 Mittwoch 18.7.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage Mittwoch 13.6.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Reinhard Wulf: Digitale Fotos.
9.5.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. E. W. Hanns: Malerei und Graphik.
Ausstellung bis 6.6.2012 22.4.2012, 18:00, Rathaus-Foyer Soirée .
Hebel – eine alemannische Karriere.
Literarisch-musikalischer Streifzug.Rezitation: Reinhard Seiberlich, Klavier: Michael Donkel 28.3.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Barbara Egin: Malerei + Fotografie. Ausstellung bis 25.04.2012 Bericht Badische Zeitung 22.2.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Christine Beck: Malerei Ausstellung bis 17.03.2012 6.2.2012, 20:00, Gasthaus Rößle · Mitgliederversammlung Tagesordnung
25.1.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Eröffnung der Ausstellung “Von gehörter zu sichtbarer Kunst” inspiriert von unseren Konzerten 2010–2011. Musik: Ensemble Anprall. Austellung bis 15.2.2012 15.1.2012, 11:15, Rathaus-Foyer 11.1.2012, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Bilder vom Kurs in der Werkrealschule.
Austellung bis 20.1.2012 29.11.2011, 19:00, Gasthaus Ochsen · Gemütliches Treffen 13.11.2011, 18:00, Rathaus-Foyer 21.10.2011, 19:00, KuV ![]() Foto: Herbert Geisler, 12.1.2011 Konzert: Streichquartett mit Jugendlichen. Xenia Geugelin (Geige), Caroline Frey (Geige), Shi Yu Tang (Viola), Nina Behrendts (Violoncello) 1. Preis “Jugend musiziert” 19.10.2011, 19:00, Rathaus-Foyer 14.9.2011, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage 21.7.2011, 19:30, KuV 6.7.2011, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Gerd Heide: Malerei.
Austellung bis 3.8.2011 8.6.2011, 19:00, Rathaus-Foyer 31.5.2011, 20:00, Rathauscafé Engel im OG · Treffen. Ulrike Halbe-Bauer liest aus Ihrem Buch: „Die Frauen der Künstler – Er, ich und die Kunst“. Da die Autorin etwa 45 Minuten liest, bleibt noch genug Zeit für weiteren Austausch. 8.5.2011, 19:00, Rathaus-Foyer Literarisch-musikalische Soirée „Und buschper west das Röslein rot“: Herrengespräche zwischen Sessenheim und Todtnauberg. Hebel, Heidegger und Goethe – Phantastisch-poetische Begegnungen. Mit Pflaum & Sesterhenn Einen literarisch-musikalischen Abend werden der Autor Stefan Pflaum aus Freiburg (2008 Regio-Preis der Europäischen Kulturstiftung) und der Musiker Raimund Sesterhenn aus Denzlingen inszenieren – wenn sie die drei Geistesgrößen Johann Peter Hebel, Martin Heidegger und Johann Wolfgang von Goethe zu einer phantastischen Begegnung laden. Stefan Pflaum wird in seinen Texten, einem verblüffenden Stil-Mix aus Hochdeutsch und Mundart, das Publikum mit philosophischem Sprachwitz in seinen Bann ziehen. „Buschper“ (alemannisch), bedeutet „munter“, „frisch“, und über das Heideggersche „Wesen“ streiten sich noch heute die Philosophen. Das Treffen der drei Dichter und Denker ist zwar fiktional, dennoch sind die drei in vielerlei Hinsicht miteinander verbunden. Text: Stefan Pflaum · Musik: Pflaum & Sesterhenn – Akkordeon, Saxophon & Mandoline 6.4.2011, 20:00, Rathauscafé Engel · Treffen 23.3.2011, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage ![]() 1943 Übersiedlung nach Reutlingen 1958–1961 Studium an der Akademie für bildende Künste, Stuttgart 1962 freischaffend in Reutlingen und auf der Schwäbischen Alb, Beginn der graphischen Arbeit, Schwerpunkt Kaltnadelradierung, Thema Landschaft, Edition des 1. Graphik-Zyklus: 12 Radierungen zu Eduard Mörike „Stuttgarter Hutzelmännchen“ 1965 Aufenthalt in Schweden 1970 Edition von 6 Radierungen zu Ludwig Zoepf „Goldfinger – ein Märchen“ 1975–1981 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Städtischen Galerie, Albstadt 1982 seither nur noch freischaffend tätig, vermehrte Hinwendung zur Zeichnung seit 1973 wohnhaft auf dem Fehlochhof Meßstetten Buchveröffentlichungen 1998 „Worte wie Bäume“: Gedichte von Notburg Geibel, Radierungen von Brigitte Wagner 2001 „Wortwanderung“: Gedichte von Reinhard Wulf, Zeichnungen von Brigitte Wagner Zahlreiche Einzelausstellungen und Teilnahme an Gruppenausstellungen im In- und Ausland seit 1965 13.2.2011, 18:00, KuV Es gibt Paare, die walken jeden Tag zusammen. Das Schauspieler-Ehepaar (Lisbeth Felder, 62 und Karl-Heinz Maurer, 70) legen/stellen stattdessen eine humorvoll-melancholische Auseinandersetzung über die Liebe auf die Bretter. Es mischen sich diverse LyrikerInnen aus allen Jahrhunderten, u.a. Goethe, Rilke, Mascha Kaleko, Robert Gernhardt und Wolf Wondratschek, in den „Streit“. Die beiden in Gundelfingen lebenden Schauspieler arbeiteten seit Jahrzehnten an staatlichen Bühnen in der Schweiz, Deutschland und Rumänien und frei, Lisbeth Felder u. a. mit 11 Soloprogrammen, bekannt auch aus der TV-Serie „Die Fallers“ als Kräuterhexe Lioba. 10.2.2011, 20:00, Gasthaus Rößle · Mitgliederversammlung Interview BZ Tagesordnung
20.1.2011, 20:00, Gasthaus Rößle · Gemütliches Beisammensein 12.1.2011, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Stefan Bohl: Malerei • Manuela Geugelin: Skulptur & Relief.
Ausstellung bis 16.2.2011 14.11.2010, 18:00, Rathaus-FoyerFrida im Kopf – ein Zwiegespräch.
Szenische Lesung über die mexikanische Malerin Frida Kahlo von und mit Lore Seichter-Muráth aus Berlin, anlässlich des 100. Geburtstages von Frida Kahlo. 3.11.2010, 19:00, Rathaus-Foyer 6.10.2010, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage Badische Zeitung, Badische Zeitung 1.10.2010, 19:30, Kultur-und Vereinshaus Konzert: Hebräische Lieder und Bossa Nova Esther Lorenz / Gesang, Peter Kuhz / Gitarre Die Sängerin Esther Lorenz und der Gitarrist Peter Kuhz stellen das breite Spektrum hebräischer Lieder vor: alte Volkslieder, Lieder mit Texten aus der Liturgie, dem Hohelied Salomons, aber auch moderne Songs aus dem neuen Israel. Die poetisch-melancholischen und tänzerisch-schwungvollen Lieder der beiden Künstler schaffen eine selten zu erlebende atmosphärische Dichte. Mit ihrer schönen, mal kräftigen, mal zart klingenden ausdrucksstarken Stimme singt Esther Lorenz sich ins Herz ihrer Zuhörer. Das Spiel und die Arrangements ihres langjährigen Partners, des Gitarristen Peter Kuhz, verbinden sich in idealer Weise mit Esther Lorenz' Gesang. 1.9.2010, 19:00, Rathaus-Foyer Vernissage. Peter Vollmer. Ausstellung 1.9.–29.9.2010 Badische Zeitung 10.9.2010 18.7.2010, 17:30, Rathaus-Foyer 23.6.2010, 19:00, Rathaus-Foyer Was wünscht sich ein alter Maler? – Wände für seine Bilder! So habe ich zu danken dem Kunstverein Gundelfingen, der mir diese Wände auf Zeit für meine Bilder zur Verfügung gestellt hat. Danken muss ich auch allen, die am Aufbau dieser Ausstellung mitgewirkt haben, vor allem aber Frau Vogt, die der Initiator dieser Ausstellung war. Besonderen Dank Herrn Drawin für seine gründliche Einführung in mein künstlerisches Schaffen. Wenn ich nun noch ein paar persönliche Worte anfüge, so um etwas zu meiner Befindlichkeit als Maler im 20. Jahrhundert zu sagen. Wenn ich nun im 92. Jahr meines Lebens zurückschaue, so muss ich sagen: einem bildnerischen Talent konnte nichts Schlimmeres geschehen, als in dieser Zeit geboren zu sein. Früher, in den großen Stilepochen, war das Kunstgeschehen wie ein die Länder übergreifender Chorgesang, aus dem sich nur die führenden Stimmen abhoben. Jetzt tönt jeder auf seine Weise, wohl dem, der seine Melodie gefunden hat und nicht nur schreit und trommelt. Doch man ist einsam mit seiner Kunst, kein gegenseitiges sich vergewissern, kein gemeinsames Streben: lauter Fremdheiten und Abseitigkeiten. Van Gogh hat noch geschrieben: „Die Malerei ist eine Heimat“. Ja, sie ist meine Heimat, aber eine einsame. Wo sind die Gleichgesinnten, wer spricht noch die gemeinsame Sprache? Gleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts stehen zwei Signale des Nihilismus: der als Kunst deklarierte Flaschentrockner von Marcel Duchamp in Frankreich und das schwarze Quadrat von Malewitsch in Russland. Diese Signale waren wie ein Anstoß zu immer erneutem Experimentieren und zum Überschreiten der Grenzen der Bildnerei. So traten schließlich die gestalterischen Werte hinter dem Grad von Neuheit und schockierender Wirkung zurück. Mein Studium hingegen fiel in die Zeit der NS-Diktatur und wurde abrupt beendet durch die Einziehung zum Kriegsdienst, was ja eine furchtbare Beeinträchtigung und Zerstörung unserer Jugend war. Unser Wegzug aus dem zerstörten Dresden 1947 an den Bodensee hatte rein familiäre Gründe. Es gab damals ja noch keine DDR und keine Bundesrepublik, alles waren Besatzungszonen. Hier im Westen aber begann sich die so genannte „Weltsprache“ der Abstraktion durch zu setzen und es bleibt mir ewig im Gedächtnis, wie in den 50er Jahren ein regionaler Kunstpapst tönte: Wer jetzt noch gegenständlich malt, der zählt nicht! Dennoch machte ich ab 1960 viele Einzelausstellungen im Bodenseegebiet, eine auch in Stuttgart und zwei in München, aber wie gesagt, die offizielle Kunst war abstrakt. Ich unterrichtete damals an den Schulen Schloss Salem als Fachlehrer für Bildende Kunst. Diese Tätigkeit ließ mir noch Raum, mein eigenes malerisches Werk fortzusetzen, denn dies war meine eigentliche Lebensaufgabe und es gab keine Zeit, wo ich mich nicht mit dem Machen von Bildern beschäftigt hätte; selbst als Soldat in Russland auf dem kleinsten Skizzenblock. Nur eine unabweisbare Bestimmung ließ mich, trotz aller widrigen Zeiterscheinungen und der von Zeitzeugen wiederholt für tot erklärten Malerei, festhalten und Halt finden am Bilde. Was ich anstrebte, mein bildnerisches Ideal ist die Ausbreitung der Formen auf der Fläche zu einer zwingenden unverrückbaren Ganzheit. Auch die inhaltlichen und gedanklichen Werte, die eine Darstellung enthält, sind nicht der oberste Wert. Nur die Ganzheit der Bildgestalt transzendiert das Bild als etwas, was über die Wiedergabe von Wahrnehmung hinausweist. Diese Ganzheit kann sich in jeder Zeichnung, in jeder Skizze ereignen. Es ist jedenfalls das, wo alle bildnerischen Elemente in einem bleibenden Zusammenhang stehen und so das Wandelbare in unserer sichtbaren Welt überwunden haben in ihrer stimmigen Dauer. Dies ist nach wie vor ein Wert, den nur das Bild bieten kann, denn das Bild ist eine Insel der Dauer, wo die Formen und Farben sich reimen zu einem gelungenen und beispielhaftem Sein. Herbert Vogt 14.5.2010 Vernissage · Sylvie Désmoulin (Meung sur Loire) 18.4.2010 Liederabend 14.4.2010 Vernissage · Anita Frei-Krämer 24.3.2010 Vernissage · Ingrid Mez 4.3.2010 Mitgliederversammlung Badische Zeitung 20.1.2010 Konzert im KuV · Ensemble ANPRALL · 19:00. Badische Zeitung 13.1.2010 Vernissage Hans-Werner Drawin Einführung [PDF], Badische Zeitung 29.11.2009 Matinée zum 1. Advent – Lesung Ulrike Bach, Ronald Holzmann, Nik Schurmann 4.11.2009 Eröffnung der Mitgliederausstellung 4.10.2009 Matinée. Roland Zipfel: Herbstbegegnung – Poesie, Lyrik Hang 16.9.2009 Vernissage 13.9.2009 Konzert “different voices” 8.8.2009 Kinder-Kreativ-Projekt-Tag (Malaktion) Badische Zeitung: Vorschau, Nachlese 26.7.2009 25-jähriges Jubiläum im Rathaus Gundelfingen. Badische Zeitung: Vorschau, Nachlese 12.7.2009 Konzert “Wie einst im Mai” 17.6.–15.7.2009 Ausstellung “Wasser und mehr” 24.5.2009 Ein-Frau-Theater “Bibelfest?!” Bea von Malchus 22.4.–20.5.2009 Ausstellung Ruth Caspar aus Denzlingen anlässlich ihres 80. Geburtstages 31.3.2009 Vortrag “Wahrnehmungsphänomene” Michael Bach 8.3.2009 Matinée “Es ist, was es ist, sagt die Liebe” 4.2.–4.3.2009 Ausstellung Helga Liebe aus Tiengen · Aquarelle u. Rohrfederzeichnungen Sa. 24.01.2009 Konzert mit dem Ensemble ANPRALL 14.1.–26.1.2009 Ausstellung Werke von Kindern u. Jugendlichen der Albert Schweitzer Hauptschule Gundelfingen –kein Archiv– 7.11.–5.12.2007 • Mitgliederausstellung 19.9.–15.10.2007 • Wolfgang Peter Woseipka, Münstertal –kein Archiv– 13.12.2000–17.1.2001 • Sonderausstellung “Das menschliche Antlitz, die menschliche Gestalt” In dieser Ausstellung will der Kunstverein Gundelfingen seinen Künstlern und Künstlerinnen die Gelegenheit geben, ihre Vorstellung vom Bild des Menschen zu Beginn des neuen Jahrtausends künstlerisch zu präsentieren. Da für eine derart thematisch festgelegte Ausstellung eine lange Vorlaufzeit erforderlich ist, wurde die Ausstellung bereits Anfang des Jahres 1999 angekündigt und seitdem vorbereitet. 8.11.–6.12.2000 • Jahresausstellung 2000 der Vereinsmitglieder Bei der jeweils gegen Ende eines Jahres stattfindenden Jahres-Ausstellung des Kunstvereins Gundelfingen zeigen die etwa 20 bis 25 auf dem Gebiet der Malerei und der plastischen Künste aktiven Vereinsmitglieder ihre Werke. Diese Ausstellung steht absichtlich allen Mitgliedern offen, professionellen Künstlern genau so wie Autodidakten und gelegentlich Kunstschaffenden. Da diese Ausstellung nicht juriert ist, können hier neue Ideen und Ausdrucksmittel ein Forum finden. – Eröffnung: 8.11. um 19 Uhr. 27.9.–26.10.2000 • Wilfried Klausmann Das künstlerische Schaffen von Wilfried Klausmann bewegt sich in den drei Themenbereichen: “Licht und Farbe”, “Strukturen in der Natur” und “Farb-Form-Aspekt”. Zitat des Künstlers: “Wenn alle sinnlichen Erscheinungen einen geistigen Bezug aufweisen, dann müssen auch die Wirkungen der Farben über das hinausweisen, was sie strukturell bewirken”. So sucht Klausmann in der Natur das Wesen der Dinge aufzuspüren und malerisch in seinem Werk wiederzugeben. Auch literarische Texte können bei Klausmann farbliche und strulturelle Assoziationen hervorrufen, die in sein Werk einfließen. So. z.B. Texte von Handke, R.Kunze und Trakl, die umgesetzt in leuchtenden Aquarellen farblich miteinander korrespondieren. – In der Gundelfinger Ausstellung werden Bilder in Acryl und Öl, Zeichnungen und ihre farbliche-abstrakte Umsetzung, sowie Skizzenblätter/Aquarelle aus den Bildertagebüchern 1997-2000 zu sehen sein. Weiter werden computer-animierte Zeichnungen vorgestellt. – Eröffnung: 27.9. um 19 Uhr 28.6.–26.7.2000 • Doris Lasar Das malerische Schaffen von Doris Lasar läßt sich am besten durch folgendes Zitat nach Dr. Anja Eichler wiedergeben: “Doris Lasar bewegt sich in ihren Bildern entweder im Gegenständlichen oder malt zeichenhaft abstrakt. Sie beschränkt sich dabei auf ein Motiv, ein Tier, ein Haus einen Baum oder wenige kompositionell verknüpfte Dinge. Die Darstellungen sind oftmals nicht in sich abgeschlossen, sondern können vom Betrachter kreativ weitergedacht werden. ... Farbe, Form und Inhalt sind im Sinne einer neuen Erfahrbarkeit der abstrahierten Wirklichkeit reduziert. Das bildräumliche Umfeld ist zwar angedeutet, jedoch nicht festgelegt, die Farbigkeit entweder monochrom oder auf wenige Töne beschränkt.” Thematische Einschränkungen gibt es bei Soris Lasar nicht, wohl aber wiederkehrende an archaische Urformen erinnernde Motive, die verschieden abgewandelt werden. – Die Gundelfinger Ausstellung zeigt Malerei in Eitempera und Zeichnungen in der Technik der Ölkreide auf Karton. 24.5.–23.6.2000 • Norbert Hartmann Norbert Hartmann bezeichnet seine Bilder als "Bildräume", eine eigene fiktive Bildwelt, hervorgegangen aus einem Abstraktionsprozess von Erinnerungen, Erfahrungen, und Reflexionen der uns umgebenden Welt. Zitat nach Dr.Ulrich Bock, Museumsreferent der Stadt Köln: "Seine komplexen Bildräume entstehen in einem vielschichtigen Verfahren der Bildmontage, bei der auf einer dicken Kunstharzschicht verschiedene Materialien – experimentell variierend – aufgetragen werden: Leinwand, Papier, Öl, Lack, Pigmente, Wachs, Blei, Bitumen und Weissblech verdichten sich collagierend zu Materialbildern, deren Reliefstrukturen nicht zuletzt durch das zugleich angewandte, gegenläufige künstlerische Verfahren der Decollage entstehen". – Der Schwerpunkt der Gundelfinger Ausstellung wird auf Papier- und Leinwand- Arbeiten sowie kleineren Bildobjekten liegen. – Eröffnung am 24.Mai um 19 Uhr. 19.4.–19.5.2000 • Hanna Beck-Kuchenmüller Die Bilder von Hanna Beck-Kuchenmüller fallen auf durch die Vehemenz des Farbauftrags, zumeist in leuchtenden Farben, geschickt, kraftvoll gesetzt, und souverän aufeinander abgestimmt. Ob in Tempera, Öl, Acryl, oder in Mischtechniken, auch in Verbindung mit Tusche, Kreide und Buntstift, die Farben wirken harmonisch fließend oder kontrastierend grell, genau so plaziert, wie es der Kontext erfordert. Die Malerei ist bei ihr nicht informell und auch nicht abstrakt, den Werken ist aber eine stark abstrahierende Komponente von Personen und von gegenständlichen Objekten eigen. - In der Gundelfinger Ausstellung werden u.a. Bilder zum Thema "Der fremde Garten" und Bilder aus der Serie "Teppich der Liebe" gezeigt. - Die Künstlerin erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei den Professoren Gollwitzer und Henninger, sowie in Salzburg bei O.Kokoschka. 31.1–17.3.2000 • terre des hommes: Kinderwelten Die vom Kinderhilfswerk "terre des hommes" konzipierte Ausstellung besteht aus Fotoreportagen, die das Leben von Kindern in Vietnam, Indien, Nepal, Mosambik und Guatemala zeigen: Bilder von Mädchen und Jungen, die in Verhältnissen leben, die für uns Menschen in Europa nahezu unvorstellbar sind. In Armut lebend, ausgebeutet durch andere Menschen, verstümmelt durch Bürger-Kriege und ihre Folgen, die Landminen. Projekte von "terre des hommes" versuchen, das Leiden der Kinder zu mildern und ihnen Würde und Hoffnung zurückzugeben. Die Fotoreportagen wurden hergestellt von Fotografen, die "terre des hommes" begleitet haben. – Eröffnung am 31.01.2000 um 19 Uhr, Einführende Worte: Gabriele Göhring, Ethnologin. 8.12.1999–10.1.2000 • Rolf Fauter zum 70 .Geburtstag 3.11.–1.12.1999 • Jahresausstellung der Vereins-Mitglieder Bei der jeweils gegen Ende eines Jahres stattfindenden Jahres-Ausstellungen zeigen die etwa 20 bis 25 auf dem Gebiet der Malerei und der plastischen Künste aktiven Vereinsmitglieder ihre Werke. Diese Ausstellung steht allen Mitgliedern offen, professionellen Künstlern genauso wie Autodidakten und nur gelegentlich Kunstschaffenden. 22.9.–21.10.1999 • Horst Leifer zum 60. Geburtstag Konzipiert als Ausstellungs-Kooperation des "Ernst-Rietschel-Kulturring e.V." in Pulsnitz bei Dresden, der "Gesellschaft für Kunst und Kultur e.V." in Sigmaringen, dem "Kunstverein Aurich e.V.", der "Galerie im Regierungspräsidium Dresden" und des "Kunstverein Gundelfingen e.V." werden in der Gundelfinger Ausstellung vorwiegend Arbeiten in Öl und Aquarell des 1939 in Schlesien geborenen und jetzt in Sanz bei Greifwald lebenden Künstlers zu sehen sein. Leifer gilt als einer der herausragenden Künstler in den neuen Bundesländern. Leifers Farbauftrag ist vehement-expressiv. Seine Werke entstehen aus dem unmittelbar spontan Erlebten in einer Grundstimmung, die man als dramatisch-grüblerisch bezeichnen kann. Ob Portrait, Stilleben, Akt oder Landschaftsbild, in seinem offenen Farbauftrag in dominierenden Ocker-, Schwarz- und Goldtönen läßt Leifer dem Betrachter stets genügend Spielraum, die vielfältigen realen Zusammenhänge zum Werk je nach Stimmungslage selbst herzustellen und zu ergänzen 23.6.–9.7.1999 • Rolf Gehring 5.5.–4.6.1999 • Rolf Meyn 8.–30.4.1999 • terre des hommes: Kinder und Krieg 3.3.–7.4.1999 • Harald Riesterer |
Aktualisiert 2013-05-19 von Michael Bach | |